MY NIRVANA

Ein Blick in den Spiegel: Ich musste mich heute gar nicht mehr schminken – es war ja noch genug von gestern da! Das Spiegelbild zu verwackelt, um festzustellen, ob ich mich nur so fühlte, oder ich auch beschissen aussah. Was mich ja nicht wundern würde. Einen Tequilla, 2 Cocktails und 3 Bier weniger hätten kaum Schaden angerichtet. Im „Restfetzen“ jedoch wurde selbst die Fortbewegung in den vertrauten Räumen meines Zuhauses zum qualvollen Hindernislauf. Hieß es trotzdem, die Hausarbeit zu verrichten, anstatt das Kopfweh mit Schlaf zu mildern… Lob und Appetit bekam ich keinen, der Anruf meines Vaters dessen Lautstärke meinem Trommelfell Disco-sei-dank nicht mehr wehtun konnte, erlaubte mir weder ein unkontrollierbares noch irgendein Wimperzucken – der Hörer fiel auf die Gabel, die Hand griff nach dem Mobiltelefon „Ja hallo, hier bin ich wieder“. Egal wie lange das Telefonat gedauert haben mag, die Menge des Blödsinns den ich von mir gab ist nicht beschreiblich mitzuschreiben, sie war einfach enorm!

 

Was mir zu denken aufgibt: Ich sollte lieber stumm sein.

 

20.10.07 16:27
 


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